09Dez/16

Blogparade “Ein Tag an meinem Wissensarbeitsplatz”

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Ich bin vorhin eine Stunde Simon Dückerts interessanten Ausführungen gefolgt, als er uns im Rahmen eines Webinars seinen Wissensarbeitsplatz vorstellte. Wissensmanagement zum Anfassen. Etwas “Getting Things Done”, einige Grundbegriffe zur Einstimmung und dann seine Top 7-Tools und kurze Erklärungen zur Nutzung. Vor allem OneNote werde ich mir über Weihnachten wohl noch einmal anschauen …
Simon Dückert, Cogneon, 9. Dezember 2016

09Dez/16

E-Learning

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Es gibt sie noch, die kurzen, knappen Versuche, E-Learning zu definieren. Meist im Rahmen von Lexika- und Glossareinträgen, wie auch im vorliegenden Fall. Die Stichworte, die Daniel Stoller-Schai in dieser Übersicht nutzt, sind hilfreich: Lernstrategien, Lernformen, Kompetenzen, Technologiesysteme/ -plattformen. In seinem Ausblick deutet er an, wohin die Reise gehen könnte:

“E-Learning befindet sich in einer permanenten Weiterentwicklung. … Augmented Reality, Virtual Reality, Learning Bots, Recommendation Engines und die automatisierte Erstellung oder Zusammenstellung von kuratierten Lerninhalten ermöglichen neue Formen des digitalen Lernens. Damit wird ein personalisiertes Lernen möglich, …”
Daniel Stoller-Schai, Enzyklopädie der Wirtschaftsinformatik. Online-Lexikon, Dezember 2016

09Dez/16

Chancen zur OER-Nutzung in der Erwachsenen- und Weiterbildung für #OERinfo ermitteln

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Warum sollten Trainer, die im Wettbewerb zueinander stehen, ihre Materialien teilen? Weil es um Bildung geht? Natürlich kann jeder Trainer für sich ausloten, ob ihm OER einen Wettbewerbsvorteil bringt. Aber das ändert die Motivlage nicht. Im Interview, in dem es vor allem um die Zusammenarbeit zwischen dem Deutschen Institut für Erwachsenenbildung (DIE) und der Informationsstelle OER geht, schränkt deshalb auch Peter Brandt ein: “Gerade freiberufliche Trainer, für die Weiterbildung der Haupterwerb ist, müssen noch sehr davon überzeugt werden, ihre Materialien zu teilen.”
Informationsstelle OER, Interview mit Peter Brandt, 7. Dezember 2016

09Dez/16

Interview (Campus Innovation): Digitale und andere Unterschiede zwischen Österreich und Deutschland – Eindrücke einer Grenzgängerin

Quelle: Sandra Schön Autor: sansch

Also eigentlich hat das ja nur am Rande mit meinem Vortragsthema (Innovationsräume bei Hochschulen) bei der diesjährigen Campus Innovation zu tun gehabt. Dann kam die Frage nach den Unterschieden zwischen Österreich und Deutschland. Und gerade habe ich mich noch gewundert, dass der Rektor der TU Berlin durchgehend (und ohne Protest) in seiner Keynote (nur) von seinen einzustellenden „Professoren“ spricht (- tatsächlich kam dann die Frage, ob auch Frauen eingestellt/gefördert würden). Und kurz vorher war ich noch am Hamburger Flughafen – und mit freiem Wlan war da nichts (ausreichendes um meine E-Mails zu checken), kurz vorher in Salzburg konnte ich noch alles mögliche im kostenfreien Netz machen … na und dann kommt die Frage nach Unterschieden zwischen Österreich und Deutschland. Hier meine Antworten (nach ca. 3 Minuten): Die Ergebnisse nach langjähriger subjektiven Feldforschung, quasi.😀

Hier entlang:

http://www.podcampus.de/nodes/wnWyE

08Dez/16

Education Technology and the Promise of ‘Free’ and ‘Open’

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Im vierten Teil dieses jährlichen Rückblicks geht es um den Zugang zu bzw. die Kosten von Bildung, allerdings vor allem aus amerikanischer Perspektive. Aber die Versprechungen, mit denen MOOCs und die Betreiber der großen Plattformen 2012 angetreten sind, bieten Audrey Watters einen willkommenen Einstieg: war einst von der “Demokratisierung der Bildung” die Rede, so ist man heute bei “Corporate Training” angekommen.
Audrey Watters, Hack Education, 7. Dezember 2016

08Dez/16

News aus den Hochschulen

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Diese Woche u.a. mit der geplanten Abschaltung von LMS an einigen deutschen Hochschulen, der Zukunft des Hochschulforums Digitalisierung ab 2017, dem neuen BMBF-Webportal zur Hochschulforschung und einem Pilotprojekt der zur langfristigen Speicherung von digitalen Informationen an Hochschulen.

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Vereinzelte Abschaltungen von LMS – Hochschulen bereiten sich auf §52a-Umsetzung vor

Bisher konnten urheberrechtlich geschützte Texte, die auf Lernmanagement-Systemen (LMS) digital bereitgestellt wurden, pauschal vergütet werden. Die Vereinbarung auf pauschalierte Vergütung zwischen Hochschulen und der Verwertungsgesellschaft Wort (VG Wort) nach Paragraf 52a des Urheberrechtsgesetzes läuft zum 31. Dezember 2016 aus. Nach dem neuen Rahmenvertrag von Kultusministerkonferenz und VG Wort müssen ab 2017 digital verbreitete Texte einzeln gemeldet und bezahlt werden. An der Universität zu Köln hat man sich, aufgrund des hohen Aufwands, dazu entschlossen, dem Rahmenvertrag nicht beizutreten – ebenso wie der Großteil der Hochschulen in NRW. Die Universität plant nach einem Bericht des Kölner Stadtanzeigers zum 30. Dezember alle Systeme, über die urheberrechtlich geschützte Texte verbreitet werden, offline zu schalten, sofern sich keine Änderung ergibt. Auch die Universität Bielefeld wird den Scanservice für digitale Semesterapparate und das E-Learning-System Stud.IP nach eigenen Angaben zum Jahresende abschalten. Studierende werden dazu angehalten, sich alle betroffenen Texte vor Jahresende zum privaten Gebrauch herunterzuladen und zu sichern. Von Systemabschaltungen weiterer Hochschulen ist bisher nichts bekannt.
Quelle:
ksta.de und blog.ub.uni-bielefeld.de

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Hochschulforum Digitalisierung gibt Planungen ab 2017 bekannt

Die aktuelle Projektlaufzeit des Hochschulforum Digitalisierung (HFD) endet am 31. Dezember diesen Jahres. Nun gab das HFD seine Pläne für das kommende Jahr 2017 bekannt. Die Trägerschaft für die Plattform übernehmen weiterhin gemeinsam der Stifterverband, das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) und die Hochschulrektorenkonferenz (HRK). Ein neues Angebot, das zum Jahreswechsel hin an den Start gehen wird, ist das Netzwerk „Nutzerforum“. Dies soll den Hochschulen verschiedene Inhalte zur Verfügung stellen und als Unterstützung zum Aufbau von Kompetenzen dienen. Die Arbeitsbereiche für die nächste Projektphase bis 2020 werden sich mit Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungen, Peer-to-Peer-Beratung für Hochschulleitungen, Etablierung eines Bottom-Up Netzwerks und Ad-Hoc-Arbeitsgruppen beschäftigen. Der Abschlussbericht der Projektphase 2014 bis 2016 ist online einzusehen.
Quelle: hochschulforumdigitalisierung.de

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Neues BMBF-Webportal zur Wissenschafts- und Hochschulforschung

Das neue Webportal „Wissenschafts- und Hochschulforschung“ (WiHo) vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ist online. Die Seite gibt einen Überblick über das interdisziplinäre Forschungsfeld und die geförderten Projekte aus der Wissenschafts- und Hochschulforschung. Das BMBF unterstützt Projekte aus der Wissenschafts- und Hochschulforschung im Rahmen eines gesondert dafür eingerichteten Förderschwerpunkts. Das Teilgebiet der Hochschulforschung hat in Deutschland seinen Schwerpunkt traditionell auf den Bereich Lehre und der klassischen Bildungsforschung. Die Wissenschaftsforschung weist eine besondere Nähe zur Technik- und Innovationsforschung, den Science and Technology Studies sowie der Wissenssoziologie auf. Auch die Institutionen, Gesellschaften, Projektverantwortlichen sowie Studiengänge und Publikationen aus dem Forschungsbereich werden vorgestellt.
Quelle:
wihoforschung.de

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Universität zu Köln, RWTH Aachen und hbz starten Pilotprojekt  zur langfristigen Speicherung von digitalen Informationen

Die Universität zu Köln, die RWTH Aachen und das Hochschulbibliothekszentrum (hbz) haben ein Projekt zur langfristigen Bereitstellung digitaler Informationen im Wissenschaftsbereich ins Leben gerufen. Das Projekt soll es Hochschulen ermöglichen digitale Inhalte auch über den Technologiewandel hinaus nutzen zu können. Verändert sich aufgrund digitaler Weiterentwicklung die ursprüngliche Anwendungssoftware oder das Datenformat, kann die Information nicht mehr gelesen werden – dies soll durch das Projekt verhindert werden. Das Angebot soll nicht nur Bibliotheken und Verwaltungsapparaten zur Verfügung gestellt werden, sondern insbesondere Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen die Möglichkeit geben, ihre Forschungsergebnisse langfristig verwenden zu können. Unterstützt wird das Projekt vom nordrhein-westfälischen Wissenschaftsministerium.
Quelle: portal.uni-koeln.de

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OER-Leitfaden von tutory.de

Das Portal tutory.de veröffentlicht drei Leitfäden zum Thema OER. Diese richten sich jeweils an Lehrende an Schulen, Dozierende an Hochschulen oder Studierende. Die Leitfäden bieten einen leicht verständlichen und praxisbezogenen Einstieg in die freien Lizenzen von Creative Commons, in offene Bildungsmaterialien und liefern zahlreiche Unterrichtsbeispiele für ihre Anwendung. Außerdem wird das Veröffentlichen mit freien Lizenzen auf tutory.de erläutert. Alle Leitfäden sind online als PDF-Datei verfügbar.
Quelle: tutory.de

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Edukatico erstellt Leitfaden zu Online-Vorlesungen

Das E-Learning-Portal Edukativo hat einen Leitfaden für Professoren und Dozierende zum Thema Online-Vorlesungen erstellt. Neben Meinungen und Einschätzungen von Experten/-innen, gibt der kurze Leitfaden Tipps dazu, wie Videoaufzeichnungen von Vorlesungen optimal umgesetzt werden können. Dabei werden auch Beispiele bereits existierender Online-Vorlesungen deutscher Hochschulen vorgestellt. Erwähnt werden u.a. die Universitäten Hamburg, Tübingen, München und Frankfurt sowie die TU Clausthal und die TU Darmstadt.
Quelle: edukatico.org

Was gibt es an Ihrer Hochschule Neues in Sachen Digitalisierung?
Die Redaktion freut sich über Post an feedback@e-teaching.org oder Beiträge auf unserer Facebook-Seite.

08Dez/16

Deutsche Universitäten 2017 im digitalen Ausnahmezustand: Kämpfen oder Kapitulieren?

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Ein interessanter Blick über den Gartenzaun (für alle, die nicht an Hochschulen arbeiten): Denn eine Vielzahl deutscher Universitäten und Forschungsinstitute befindet sich im Clinch mit Elsevier, dem größten Wissenschaftsverlag. Und gleichzeitig weigert man sich, aus nachvollziehbaren Gründen, einen neuen Rahmenvertrag mit der VG Wort zu unterzeichnen. 55 Kommentare.

“Die Weigerung das Preisdiktat Elseviers sowie unverhältnismäßige Forderungen der VG Wort zu akzeptieren, ist eine längst überfällige Kampfansage. Ein völlig veraltetes und restriktives Urheberrecht behindert schon lange die Freiheit von Forschung und Lehre im digitalen Zeitalter. Bleibt zu hoffen, dass die Universitäten nicht am Ende doch noch kapitulieren.”
Leonhard Dobusch, netzpolitik.org, 6. Dezember 2016

07Dez/16

11 Predictions to Guide Your Talent Strategy in 2017

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

“Everything Is Becoming Digital” schreibt Josh Bersin in seinem aktuellen Versuch, die Veränderungen in und um HR auf den Punkt zu bringen. Seine 11 Prognosen sind dann doch etwas genauer: “network of teams” stehen für die Organisationen von morgen; Unternehmen setzen auf “real-time feedback”, um zu erfahren, wie ihre Mitarbeiter ticken; Performance Management wird neu erfunden; dann: “stop designing ‘programs’ und start designing ‘experiences’”, usw.

Schließlich, die 10 und vorletzte Prognose: “The L&D Function Will Continue to Struggle”. Grundlage der Aussage bildet eine kurze L&D Geschichte, von “e-Learning & Blended” (2001) bis “Real-Time. Always On” (2020). Und der Hinweis, dass sich der Bildungsmarkt rasant verändert, mit neuen Anbietern und Angeboten, L&D sich jedoch schwer tut, Fahrt aufzunehmen:

“While all of this progress and wonderfully integrated technology has evolved, the poor corporate learning market has been left behind. Until recently, corporate LMS systems have been designed for the old model of e-learning – they typically have difficult-to-use interfaces and they view video as an afterthought. So most big companies (small companies often have the benefit of starting afresh) are burdened with very complex learning management systems that house all of the company’s compliance training, critical tracking of completions, and arcane business rules which have been built up over decades. This new world of ‘YouTube-style’ learning is just not available.” (35)
Josh Bersin, Bersin by Deloitte, 7. Dezember 2016 (Registrierung erforderlich)

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07Dez/16

Das Internet der Dinge in der Bildung

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Das Internet der Dinge führt uns, das ist die Botschaft dieses Artikels, auch zu Smart Learning Environments (SLEs), “physikalische Räume, die mit digitalen Geräten und Sensoren ausgestattet sind und eine nahtlose Verbindung von virtuellen und realen Umgebungen ermöglichen”. Noch lesen sich die SLEs allerdings mehr als die Fortschreibung moderner Lernplattformen. Die “Dinge” kommen zu kurz. Aber das mag sich schnell ändern. Mit hilfreichen Links zum Vertiefen.
Birgit Frost, werkstatt.bpb.de, 22. November 2016